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Pictures in Low Fidelity |
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Tuesday, 26 August 2008 |
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Handykameras sind ein Standard im tagtäglichen Leben geworden. Egal, ob als spaßiger Schnappschuss, als reiner Zeitvertreib oder als bildliche Gedankenstütze. Auch bei modernen Konzertveranstaltungen ist das Meer kleiner, heller, bläulicher Displays nicht mehr wegzudenken. Die Handyhersteller führen das im regulären Kamerasegment gelebte Beispiel des Megapixelwahns fort. Drei, fünf, acht und demnächst sogar zehn Megapixel werden auf den kleinen Sensoren verbaut. Die Fingerabdrücke und sonstiger Alltagsschmutz, den ein Handy ansetzt, würde einem Fotoenthusiasten bei seiner richtigen Kamera wohl den Schweiß auf die Stirn treiben. Doch auch hierin liegt ein gewisser Reiz? Genauer gesagt: was kann man mit einer Handykamera alles anstellen? Welche Ergebnisse lassen sich erzielen?
Dieser Frage möchte ich nachgehen. Ein Handy hat man für gewöhnlich noch häufiger dabei, als die Spiegelreflextasche. Motive sollten sich also überall finden. Neuestes Arbeitswerkzeug ist das aktuelle Apple iPhone 3G. Die verbaute 2 Megapixelkamera verfügt über einen ansehnlichen Weitwinkelbereich. Die ausgegebenen 1600x1200 Bildpunkte reichen zwar nicht für Druckanwendungen, aber im Rahmen von Webapplikationen sollte dies genug Raum zum Experimentieren lassen. Die kleine Kamera ist der Inbegriff von Purismus: eine konstant anliegende Blende von f2.8 (!) und keinerlei manuelle Optionen. Es gibt weder ein Autofokussystem, noch einen digitalen oder optischen Zoom, geschweige denn einen Weißabgleich. Eines wird sehr schnell klar: Ausschuss, Rauschen, Weitwinkelverzerrung teils sehr hoch. Doch was ist mit dem Rest, der kein Ausschuss ist? Lassen sich mit etwas Nachbearbeitung noch ansehnlich Ergebnisse präsentieren?
Pho|thor|graphy ziert daher ein neuer Bereich. Das "iPhone Photo Project" versucht Facetten des alltäglichen Lebens einzufangen. Teils Fotoblog, teils Galerie sollen einfach die Möglichkeiten von Low Fidelity Photo ausgelotet werden. Was zaubert man mit einem Fotoapparat am untersten Ende von der Technologiekette?
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